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 Lohnsteuer berechnen / Abgabetermin




Damit ein Staat finanziell beweglich und handlungsfähig bleiben kann, muss er von seinen Bürgern Steuern erheben. Diese werden nicht nur auf Konsumgüter erhoben, wie es beispielsweise bei der Mehrwertsteuer der Fall ist, sondern ebenso vom Arbeitsentgelt respektive des Einkommens des Einzelnen.

Freiberufler und Selbständige müssen am Ende eines jeden Jahres ihre Gesamteinkünfte berechnen und in Form einer Einkommenssteuererklärung dem zuständigen Finanzamt vorlegen. Dieses berechnet daraufhin auf Grundlage der Gesamteinkünfte die zu zahlende Steuerabgabe des Einzelnen.

Bei der Lohnsteuer verhält es sich im Grunde ähnlich, jedoch ist die Lohnsteuer eine Vorauszahlung für die Einkommenssteuer und betrifft fest angestellte Arbeitnehmer. Jeder Arbeitnehmer muss Lohnsteuer an den Staat abführen. Diese bemisst sich in ihrer Höhe zum einen nach dem monatlichen Bruttoverdienst und zum anderen nach der eingeteilten Steuerklasse des Arbeitnehmers.

Während die steuerlichen Abgaben des Arbeitnehmers direkt vom Bruttolohn berechnet und vom Arbeitgeber an das zuständige Finanzamt abgeführt werden, hat der Einzelne bei der Wahl seiner Lohnsteuerklasse unter bestimmten Umständen die Qual der Wahl.

So werden Berufstätige, allein stehende Arbeitnehmer generell in die Steuerklasse 1 eingestuft, während verheiratete Personen die Möglichkeit haben, zwischen Steuerklasse 3 und 5 respektive 4 und 4 zu wählen. Während letztere in etwa gleiche Steuerabzüge mit sich bringt, garantiert das erste Modell geringere Abzüge für den Arbeitnehmer in Steuerklasse 3, wohingegen die Steuerklasse 5 weit höher besteuert wird.

Dieses Modell macht besonders Sinn für Haushalte, die nur aus einem Berufstätigen bestehen. Ziel dieses Steuerklassenmodells soll es sein, die Familie als Institution zu schützen und finanziell zu entlasten.

Ein Arbeitnehmer kann einen Lohnsteuerjahresausgleich beim zuständigen Finanzamt beantragen. Diese freiwillige Form der Steuererklärung hat zum Ziel, zuviel entrichtete Steuern des Arbeitnehmers auszugleichen.

Wenn durch den Lohnsteuerjahresausgleich festgestellt wird, dass zu viel Lohnsteuer einbehalten wurde, wird diese an den Arbeitnehmer rückerstattet. Eine solche Erklärung kann bis 31.12. des Folgejahres eingereicht werden. Dies bedeutet: handelt es sich um die Steuererklärung des Jahres 2007, kann diese bis zum 31.12.2008 eingereicht werden.



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