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 Arbeitsrecht Krankmeldung / Krankheit




Schnell ist es geschehen und meist völlig unerwartet - man wird von einer Erkrankung heimgesucht. Doch was ist in einer solchen Situation zu tun, ohne arbeitsrechtliche Folgen nach sich zu ziehen?

Grundlegend gilt, den Arbeitgeber unverzüglich beim Feststellen der Erkrankung zu benachrichtigen. Als Ansprechpartner gelten entweder der direkte Dienstvorgesetzte oder die Personalabteilung, sofern dies innerbetrieblich nicht anders geregelt ist.

Die Meldung muss spätestens bei regulärem Arbeitsbeginn telefonisch, oder per Fax erfolgen. Im Ausnahmefall kann die Information an den Arbeitgeber auch über Arbeitskollegen oder Angehörige des Erkrankten weitergegeben werden. Individuelle Einzelregelungen des Arbeitsvertrages oder mündlicher Absprachen sind hierbei zu beachten.

Bei der Krankmeldung hat der Arbeitnehmer den Arbeitgeber über die voraussichtliche Dauer der Erkrankung zu informieren. Sollte ein Arztbesuch bevorstehen und eine Krankschreibung erfolgen, muss der Arbeitgeber sofort über die festgestellte Dauer der Erkrankung informiert werden.

Nach der allgemeinen arbeitsrechtlichen Regelung hat die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung spätestens am dritten Krankheitstag beim Arbeitgeber vorzuliegen.

Vorsicht ist aber geboten, wenn die Tätigkeit einem Tarifvertrag unterliegt, welcher besagt, dass das Attest bereits am ersten Krankheitstag vorzuliegen hat. Der Tarifvertrag hat immer Vorrang gegenüber anders lautenden Betriebsvereinbarungen!

Legt ein Arbeitnehmer während einer Krankheitsphase dem Arbeitgeber keine ärztliche Bescheinigung vor, verletzt er seine Meldepflicht. Dies wiederum kann gegebenenfalls einen Grund für eine außerordentliche Kündigung seitens des Arbeitgebers auslösen.

Tritt die Arbeitsunfähigkeit während des Urlaubs eines Arbeitnehmers ein, hat dieser ebenfalls sofort Meldung an seinen Vorgesetzten zu machen. Kann die Erkrankung anhand eines Attests nachgewiesen werden, erfolgt eine Anrechnung der Krankheitstage auf die Urlaubstage.

Geschieht dies während eines Auslandsaufenthalts gilt derselbe Ablauf. Hinzu kommt jedoch noch, die Verpflichtung des erkrankten Arbeitnehmers, Anschrift und Aufenthaltsort im Ausland anzugeben.

Unverzüglich nach Rückkehr in das Heimatland muss sich der Arbeitnehmer beim Arbeitgeber melden und eine dementsprechende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen, um einen Ausgleich seiner Krankheitstage zu erlangen.

Um einen geregelten Ablauf einer Krankmeldung einleiten zu können, eignet sich auch ein Gespräch mit der Personalabteilung. Dort erfährt man beispielsweise welcher Vorgesetzte informiert werden soll, welche internen Regelungen zu beachten sind und ob gewisse Ablaufregelungen einem Manteltarifvertrag unterliegen.

Man ist in jedem Fall auf der sicheren Seiten, wenn man sich an oben genannten Handlungsablauf hält und auf diese Art und Weise die Information der Arbeitsunfähigkeit schnellst möglich an den Arbeitgeber weiterleitet.



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